Lebensgefährliche Ikearegale
Gestern Abend habe ich meiner Freundin geholfen, ihre frisch reparierte Stereoanlage aufzubauen.
Also, ich habe es versucht.
Da das Regal, auf dem die Anlage später stehen sollte, etwas zu nah an der Wand stand, kniete ich mich davor, um es etwas vorzuziehen. Dabei bemerkte ich einen Produktionsfehler: beim Festtackern der Querverstrebungen hatte sich offensichtlich jemand um ein paar Millimeter vertan. Das fand ich heraus, als die tragenden Elemente sich unter meinem Zug (und Mangel an wirksamer Fixierung durch besagte Querstreben) voneinander entfernten. Dadurch büßten sie natürlich ihre tragende Funktion ein, was zur Folge hatte, dass sich die über mir befindlichen Bretter mitsamt Büchern und Lautsprecher wie ein lauter, schwerer, harter und nicht sonderlich warmer Sommerregen erst auf meinen Kopf und dann auf den Boden ergossen.
Das sieht jetzt irgendwie nicht nach soviel aus, aber es ist ein ganzes Regal voll Bücher. Es hat jedenfalls ne ganze Weile gedauert, bis das Gepolter aufhörte und ich mich traute, die Augen wieder zu öffnen. Kurzfristig hatte ich etwas Sorgen, dass die anschließenden Lachkrämpfe Resultat einer Hirnblutung wären, dann fand ich das Ganze aber doch vor allem ziemlich lusig.
Tim Taylor kann einpacken,
ich bin der wahre Heimwerkerkönig.
6.2.2006 | 19:18 | Gepostet in
Privat |
12 Kommentare
Ach ja: auf dem Papierkorb steht "Munter bleiben...", was ich ziemlich passend fand.
Dazu kann ich nur hierauf hinweisen
http://www01.hornbach.isc4u.de/download/graphics/vis_content_wachsen_tapete_1_800x600.jpg
G_K | 8.2.2006 | 10:45
yippie-ya-ya-yippie-yippie-yay
oder sowas...
ferdi | 8.2.2006 | 16:48
wobei diese Ikea-Regale trotz alledem immer wieder aufgebaut werden, ist ja lebensmüde das ganze zu versuchen aber es reizt einen so... hach *augenzukneif* es stürzt schon wieder ein... *freu* aka. *GRRRR*
Ich bin irgendwann den Weg zur Mutter gegangen, frei nach dem Motto "Mudder nix geht, Mudder mach das besser!", ein Bitte war irgendwo in dem langen Satz bestimmt auch nocht versteckt, ihre Antwort beeinhaltete ein "Leck mich am Arsch" nur in einer viel Pfarrhaustauglicheren Form...
Anselm | 23.11.2006 | 19:55